Die FFH feierte 2008 bereits ihr 125-jähriges Bestehen.
Der Grund eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen, war zur damaligen Zeit die blanke Notwendigkeit der Bürger, sich selbst und anderen im Brandfall oder Notfall zu helfen.
An einem Sommerabend im Jahre 1883 spazierten einige Anwohner des Hahnerbergs über die waldumwobenden Höhen des südlichen Stadtteils. Die Abendsonne überfluteten Berg und Tal. Glühendrot stand der feurige Sonnenball über dem Horizont, bald war er hinter den Höhen verschwunden. In den Dachfenstern des Gasthofes „Zum Schwan“ spiegelten sich die feurigen Gluten des sinkenden Sonnenballs. Plötzlich sah einer unserer Naturfreunde die brennende Röte in den Dachfenstern des „Schwan“. Er machte seine Begleiter darauf aufmerksam und alle eilten zur vermeintlichen Brandstelle um zu retten, was noch zu retten war. Beim Näherkommen mussten sie allerdings feststellen, dass sie eine optische Täuschung genarrt hatte, aber der Gedanke den Mitbürgern in Not und Feuersgefahr eine dauernde Hilfe zu schaffen, hatte sich nun einmal bei unseren Wanderfreunden festgesetzt.
| 1883 |
Am 6. Juli wurde unter einer Eiche am Neuenhauser Berg in einer ersten Besprechung die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hahnerberg beschlossen. Beim ersten Aufruf meldeten sich bereits 40 Bürger und traten zur Wahl des ersten Hauptmannes zusammen. August vom Hofe übernahm als erster dieses Amt. Die Ausrüstung war zu diesem Zeitpunkt sehr dürftig. Durch Sammlungen und Theaterstücke erwirtschaftet man eine Summe von 800 Mark, welche zur Beschaffung von Ausrüstungsgegenstände und Uniformen verwandt wurde.
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| 1886 |
Christian Deis wurde zum ersten Brandmeister gewählt. Auf Grund einer schweren Krankheit legte er dieses Amt 1906 nieder. Die Wahl zum 2. Hauptmann gewann August vom Hofe.
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| 1887 |
Am 19. Juni fand die Fahnenweihe der ersten Fahne statt. Diese wurde bei der Bonner Fahnenfabrik erstanden.
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| 1888 |
Eine wichtige Entscheidung wurde getroffen. Man beteiligte sich an der Unfallversicherungskasse.
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| 1889 |
Alljährlich wurden Kontakte zu den benachbarten Wehren gepflegt. So besuchte man zum Beispiel in diesem Jahr die Wehren in Lichtenplatz, Schüttendelle, Schlagbaum und Ronsdorf.
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1914 - 1918 |
Der 1. Weltkrieg verlangte auch von der Feuerwehr Hahnerberg seinen Tribut. Von den 56 Wehrmännern rückten 38 Mann ins Feld. Als der Krieg zu Ende war, fehlten acht Kameraden. Ihre Namen sind auf einer Gedenktafel in der Fahrzeughalle der Wache Korzert aufgeführt.
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| 1931 |
Das lange Jahre angestrebte Feuerwehrhaus am Hahnerberg konnte übergeben werden. 18 Wehrleute fanden hier mit ihren Familien eine Wohnung. Eine elektrische Weckerlinie alarmierte im Brandfall in wenigen Minuten die Bewohner , "die dann in kürzester Zeit mit Auto-Mannschaftswagen und Motorspritze ausrücken konnten".
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| 1933 |
50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hahnerberg. Ein Stiftungsfest, ein Verbandsfest und ein "Abschluss für Mitglieder und Damen" wurden veranstaltet. Eingeladen waren unter anderem der Bürgerverein Hahnerberg, der Bürgerverein Cronenfeld, der Gelpetaler Verschönerungs- und Verkehrsverein und der Ski-Club.
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| 1934 - 1945 |
Aus der Feuerwehr Hahnerberg wurde im Zuge der politischen Veränderungen die Feuerlöschpolizei Wuppertal, Löschverband Hahnerberg-Küllenhahn. Zu Beginn des 2. Weltkriegs wurde der größte Teil der Mannschaft eingezogen. Man war nicht mehr fähig alleine auszurücken. Die verbliebenen Kameraden löschten in Großeinsätzen mit der Berufsfeuerwehr.
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| 1953 |
Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs erhielt man auf der Hauptfeuerwehrwache feierlich einen neuen Mannschaftstransportwagen.
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| 1956 |
Der 25. Geburtstag des Feuerwehrhauses wurde mit einem kleinen Fest gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt gehören der FF Hahnerberg 52 Mitglieder an, davon 33 im aktiven Dienst.
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| 1958 |
75 Jahre FF Hahnerberg. 2 Tage lang wurde dieses Jübiläum in der Festhalle Coca-Cola gefeiert- Die Feuerwehrkapelle spielte unter Leitung von Otto Probach den Großen Zapfenstreich. Ein Festabend, eine große Schauübung und eine Festparade durch Neuenhof und Korzert rundeten die Feierlichkeiten ab.
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| 1960 |
Ein neuer Löschwagen für schweres Gelände fand seine neue Heimat in der Wache Hahnerberg.
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| 1962 | Georg von Wenczowsky übernimmt die Leitung der Wehr. |
| Fortsetzung folgt... | |
| Einige Historische Geräte der Feuerwehr finden Sie hier. |
